MAT 03 Lernschwierigkeiten Algebra
Abschnittsübersicht
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Didaktiken der Algebra
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Externe Quellen
- Datenbanken:
- ERIC: https://eric.ed.gov/
- Fachportal Pädagogik: https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/
- für die Suche nach thematisch passenden Zeitschriften für Lehrkräfte: https://juergen-roth.de/zeitschriften.html
- Links auf Zeitschriftenartikel (Anmeldung nötig):
- mathematik lehren: https://elibrary.utb.de/journal/ml
- Grundschule Mathematik: https://elibrary.utb.de/loi/gsma
- Datenbanken:
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Zur Bildung von Arbeitsgruppen öffnen Sie bitte diesen Link
https://nextcloud.pinkernell.online/index.php/s/SodsccopK79pLYH
und tragen Sie Ihren Namen zum gewünschten Themengebiet ein und ergänzen ggf. einen speziellen Themenwunsch.
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Hochladen von: Samstag, 18. Juli 2026, 11:37Hochladen bis: Dienstag, 25. August 2026, 11:37Freigabe ab: Samstag, 18. Juli 2026, 11:37Freigabe bis: Samstag, 25. Juli 2026, 11:37
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Klären wir zunächst, warum Algebra für die Mathematik so wichtig ist, und warum sie ein zentraler Bestandteil der Schulmathematik ist.
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Die Algebra kommt nicht nur als das Rechnen mit Buchstaben in der Schule vor. Die Algebra ist insbesondere eine mathematische Disziplin, die sich mit Verknüpfungen auf abstrakten Zahlenmengen beschäftigt. Und: das Rechnen mit Buchstaben hat eine lange, sehr lange Tradition. Aus beidem kann man lernen, was Algebra und algebraisches Denken in der Schule im Kern ausmacht. Das ist Thema der heutigen Sitzung.
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- Laden Sie das Aufgabenblatt herunter und bearbeiten Sie mindestens eine Teilaufgabe auf jeder Seite.
- Jede Teilaufgabe soll das algebraische Denken schon zu einem Zeitpunkt fördern, zu dem weder Variablen noch Terme oder Gleichungen thematisiert werden. Inwiefern könnte das stimmen? Tragen Sie Ihre Überlegungen hier ein:

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Aus der wissenschaftlichen und historischen Betrachtung der Algebra sind drei Merkmale deutlich geworden, die die Algebra das zentrale Instrument mathematischen Denkens und Arbeitens charakterisiert. Alle drei werden auch in der Schule angesprochen. Wie? Dies ist Thema der heutigen Sitzung.
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Arbeiten Sie die Aufgaben durch und sammeln Sie Ihre Überlegungen zu:
- Wie adressiert die Aufgabe jede der folgenden Aspekte:
- algebraisches Denken
- Variablen, Terme, Gleichungen
- Jede Aufgabe will einen verständigen Zugang zum algebraischen Lerngegenstand legen. Wie macht sie das?
- Wie adressiert die Aufgabe jede der folgenden Aspekte:
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Es beginnt die erste Phase Ihrer Arbeit in den Arbeitsgruppen. Hier konkretisieren Sie für das von Ihnen gewählte Thema, was "Diagnose" bedeutet.
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Sie lernen grundlegende Ziele und Gegenstände der Diagnose kennen und bereiten die ersten Inhalte Ihrer Diagnosepräsentation vor.
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Und nun: "Werkstatt!"
- Recherchieren Sie in der Literatur
für das von Ihnen gewählte Thema
zugehörige
(a) Verstehensgrundlagen und
(b) bekannte Fehler bzw. Fehlkonzepte.
- Recherchieren Sie in der Literatur
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Man kann zum Zwecke der Diagnose ein Gespräch mit dem Lernenden führen, man kann einen schriftlichen Test applizieren. Welche Formen es gibt, und für welche Sie sich entscheiden wollen, das thematisieren wir heute.
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Und wieder: "Werkstatt!"
- Setzen Sie Ihre Recherche möglicher
(a) Verstehensgrundlagen und
(b) bekannte Fehler bzw. Fehlkonzepte
fort. - Formulieren Sie drei Aufgaben, die in einem Diagnosesetting Ihrer Wahl eingesetzt werden können.
- Stellen Sie ausgewählte Funde mitsamt illustrierender Beispiele und Quellenangaben als ersten Teil Ihrer Kurzpräsentation zusammen.
- Setzen Sie Ihre Recherche möglicher
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Was genau sind Grundvorstellungen?
Hier eine Auswahl an Definitionen:
"Eine Grundvorstellung zu einem mathematischen Begriff ist eine inhaltliche Deutung des Begriffs, die diesem Sinn gibt." (Greefrath et al. 2026, Didaktik der Analysis)
Eine Grundvorstellung meint die "Sinnkonstitutierung eines Begriffs durch Anknüpfung an bekannte Sach- und Handlungszusammenhänge bzw. Handlungsvorstellungen." (vom Hofe, 1996. Grundvorstellungen mathematischer Inhalte)
"Grundvorstellungen konzeptualisieren 'idealtypische mentale Repräsentationen' mathematischer Objekte und Sachverhalte." (Salle & Clüver, 2021, Herleitung von Grundvorstellungen als normative
Leitlinien)"Erklärungsmodelle mathematischer Begriffe und Verfahren, gleichzeitig sinnstiftend wie inhaltlich angemessen." (Pinkernell, MAT02)
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Ziel:
- Lernen Sie die Arbeiten Ihrer Kommilitonen kennen.
- Bekommen Sie Rückmeldung zu Ihren Diagnoseaufgaben:
Sind sie verständlich? Passen Sie zur Theorie?
Dauer und Inhalte:
15 Minuten, darin
- 5 Minuten Kurzpräsentation:
- Thema
- Theorie:
- Verstehensgrundlagen
- Fehler und Fehlkonzepte
- mind. 1 Diagnoseaufgabe mit Konzept:
- Was genau soll die Aufgabe diagnostizieren?
- Wie tut sie es?
- In welchem Kontext wird diagnostiziert? Standardisierter Test oder Diagnostisches Gespräch? Welche Impulse wären im Gespräch möglich?
- 10 Minuten Diskussion:
- Ist die Aufgabe verständlich?
- Inwieweit eignet sie sich, die gewählten Verstehensgrundlagen zu diagnostizieren?
- Sonstiges
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Ablauf
20-Minuten-Slots:
- Propädeutische Algebra
- Variablen als Unbekannte
- Wertgleichheit von Termen
- Strategische Flexibilität bei linearen Gleichungen
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Aufgabe : Wie wird hier gefördert?
Öffnen Sie

Und:
- Verschaffen Sie sich einen groben Überblick über die Materialien:
- Um welches Thema geht es?
- Wo finden sich Diagnose-, wo die Förderaufgaben?
- Bearbeiten Sie nun die Aufgaben A1.2, B1.2 und B2.1
- Was ist den Aufgaben gemeinsam, worin unterscheiden sie sich?
- Hier soll ein Lernfortschritt deutlich werden. Wie würden Sie ihn beschreiben?
- Verschaffen Sie sich einen groben Überblick über die Materialien:
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Zum Förderkonzept von "Mathe Sicher Können" (Prediger 2023), siehe auch: https://mathe-sicher-koennen.dzlm.de/mskfiles/uploads/Dokumente/dzlm-mathesicher-modulhandbuch-201028_0.pdf
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Organisation der Präsentationssitzung
Ziel:
- Lernen Sie die Arbeit Ihrer Komilitonen kennen.
- Bekommen Sie Rückmeldung zu Ihrem Förderaufgaben:
Sind sie verständlich formuliert? Passen sie zur Theorie?
Bringen Sie mit:
- Ihre Präsentation
- Ein PDF mit Ihren Förderaufgaben. Bitte zum Download für alle unten Hochladen.
Verlauf:
15 Minuten:
Bearbeitung der Förderaufgaben
der anderen Gruppen. Machen Sie Notizen:- Sind die Aufgaben verständlich?
- Passt jede Aufgabe zur Förderstufe?
- Sonstiges
3 x 15 (für jede Präsentation 15 Minuten), darin jeweils
- 5 Minuten Kurzpräsentation:
- Thema
- Die "Verstehensgrundlage" zu Ihrem Thema
- Zu jeder Förderstufe eine Aufgabe:
- 1: Aufbau von Verstehensgrundlagen
- 2: Verinnerlichen der Verstehensgrundlagen
- 3: Erklären anhand der Verstehensgrundlagen
- 10 Minuten Diskussion:
- Sind die Aufgaben verständlich?
- Passt jede Aufgabe zur Förderstufe?
- Sonstiges
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Hochladen von: Mittwoch, 17. Juni 2026, 00:00Hochladen bis: Mittwoch, 24. Juni 2026, 00:00
Alle Aufgaben in ein einzelnes PDF packen. Der Name des PDFs hat die Form [Nachnamen]-[Thema].pdf.
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15-Minuten-Slots:
- Gruppe 1
- Gruppe 2
- ...
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- Erinnern Sie sich:
- Was sind nochmal die Gegenstände der Diagnose?
- Welche Formen der Diagnose gibt es?
- Wie ist das im Seminar eingeführte Förderkonzept aufgebaut?
- Was für Ziele haben die einzelnen Schritte im Förderkonzept?
- Überlegen Sie, wie die oben genannten Aspekte in den einzelnen Aufgaben des folgenden Entwurfs angesprochen werden.
- Erinnern Sie sich:
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