Abschnittsübersicht

  • Es beginnt die erste Phase Ihrer Arbeit in den Arbeitsgruppen. Hier konkretisieren Sie für das von Ihnen gewählte Thema, was "Diagnose" bedeutet.

        • Sie lernen grundlegende Ziele und Gegenstände der Diagnose kennen und bereiten die ersten Inhalte Ihrer Diagnosepräsentation vor.

        • Und nun: "Werkstatt!"

          1. Recherchieren Sie in der Literatur 
            für das von Ihnen gewählte Thema
            zugehörige
            (a) Verstehensgrundlagen und
            (b) bekannte Fehler bzw. Fehlkonzepte.
        • Man kann zum Zwecke der Diagnose ein Gespräch mit dem Lernenden führen, man kann einen schriftlichen Test applizieren. Welche Formen es gibt, und für welche Sie sich entscheiden wollen, das thematisieren wir heute.

        • Und wieder: "Werkstatt!"

          1. Setzen Sie Ihre Recherche möglicher
            (a) Verstehensgrundlagen und
            (b) bekannte Fehler bzw. Fehlkonzepte
            fort.

          2. Formulieren Sie drei Aufgaben, die in einem Diagnosesetting Ihrer Wahl eingesetzt werden können.

          3. Stellen Sie ausgewählte Funde mitsamt illustrierender Beispiele und Quellenangaben als ersten Teil Ihrer Kurzpräsentation zusammen.
        • Was genau sind Grundvorstellungen?

          Hier eine Auswahl an Definitionen:

          "Eine Grundvorstellung zu einem mathematischen Begriff ist eine inhaltliche Deutung des Begriffs, die diesem Sinn gibt." (Greefrath et al. 2026, Didaktik der Analysis)

          Eine Grundvorstellung meint die "Sinnkonstitutierung eines Begriffs durch Anknüpfung an bekannte Sach- und Handlungszusammenhänge bzw. Handlungsvorstellungen." (vom Hofe, 1996. Grundvorstellungen mathematischer Inhalte)

          "Grundvorstellungen konzeptualisieren 'idealtypische mentale Repräsentationen' mathematischer Objekte und Sachverhalte." (Salle & Clüver, 2021, Herleitung von Grundvorstellungen als normative
          Leitlinien)

          "Erklärungsmodelle mathematischer Begriffe und Verfahren, gleichzeitig sinnstiftend wie inhaltlich angemessen." (Pinkernell, MAT02)

        • Ziel:

          1. Lernen Sie die Arbeiten Ihrer Kommilitonen kennen.
          2. Bekommen Sie Rückmeldung zu Ihren Diagnoseaufgaben:
            Sind sie verständlich? Passen Sie zur Theorie?

          Dauer und Inhalte:

          15 Minuten, darin

          • 5 Minuten Kurzpräsentation:
            • Thema
            • Theorie:
              • Verstehensgrundlagen
              • Fehler und Fehlkonzepte
            • mind. 1 Diagnoseaufgabe mit Konzept:
              • Was genau soll die Aufgabe diagnostizieren?
              • Wie tut sie es? 
              • In welchem Kontext wird diagnostiziert? Standardisierter Test oder Diagnostisches Gespräch? Welche Impulse wären im Gespräch möglich?
          • 10 Minuten Diskussion:
            • Ist die Aufgabe verständlich?
            • Inwieweit eignet sie sich, die gewählten Verstehensgrundlagen zu diagnostizieren?
            • Sonstiges